Mit Jesus und seinen Worten durchs Jahr

„Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, könnt ihr bitten, um was ihr wollt: Eure Bitte wird erfüllt werden.

Dadurch, dass ihr reiche Frucht tragt und euch als meine Jünger erweist, wird die Herrlichkeit meines Vaters offenbart.“

(Jesus nach Johannes 15,7-8; NGÜ).



SCHRITTWEISE LEBEN LERNEN

Das Andachtsbuch „Folge mir nach“ ist kein Lexikon.

  • Es ist eine Einladung. Eine Einladung, mit Jesus unterwegs zu sein – Schritt für Schritt, Tag für Tag.

  • Die Worte sind nicht zufällig sortiert. Sie folgen einer inneren Bewegung: vom Umdenken, der Interaktion, dem Miteinander und Gestalten.

  • Vor dir liegt ein Weg, der dich einlädt in seiner LebensWeise heimisch zu werden. Einfach weil er sagt: “Komm, folge mir nach.”


Der “heimliche rote Faden im Andachtsbuch “Folge mir nach”

Jesus brieft seine Jünger nicht mit einer Systematik. Er nimmt sie mit. In dem Stil wanderst du mit dem Andachtsbuch „Folge mir nach“ durch die Landschaft des Lebens – mal über Höhen mit Hoffnung, mal durch Täler voller Fragen, mal durch die Ebene des Alltäglichen.

Unterwegs nimmst du wahr, wie er denkt. Du beobachtest, wie er handelt. Du siehst, wie er liebt.

Das war für uns der Grund zunächst ein Andachtsbuch zu schreiben. Der Mensch ist im Werden und was wir denken, bedingt, wer und wie wir werden. Denn: 

Die Gedanken, die wir denken, prägen unser Leben. Unsere Gedanken wiederum sind bedingt durch den Resonanzraum, in dem wir leben.

Welch besseren Resonanzraum als Jesus könnte es geben? Und daher zieht sich durch die JesusWorte still und heimlich ein roter Faden. Ein Faden, der dich begleitet, nicht alles auf einmal zu wollen. Ein Buch, das dir hilft im „Königreich der Himmel“ heimisch zu werden, weil Jesus täglich mit dir spricht.

Der Weg durchs Jahr mit den JesusWorten im Andachtsbuch “Folge mir nach”

Januar - Vom Umdenken

Jesus eröffnet sein Wirken mit einem Satz: „Denkt um, denn das Reich Gottes ist nahe“ (Matthäus 4,17). Du bist eingeladen deine Strategie fürs Leben zu überdenken. Jesus weiß: Die Glaubenssätze, Denkmuster und Gewohnheiten, in denen wir heimisch sind, entscheiden im „Spiel des Lebens“. Wie er einst Andreas, Simon Petrus oder Levi berief, so auch dich: „Folge mir nach“. Erste Bewusstsein verändernde Prozesse entstehen. „Gott ist jetzt da“ gilt immer. Kein Wunder, dass Jesus zeitnah übers Beten lehrt. Da liegt deine und unsere Chance: Gewöhnliche Menschen müssen nicht aus sich heraus leben. Sie lernen im Zusammenspiel und Gespräch mit der klügsten, liebevollsten und klarsten Person zusammen zu leben: Gott, dem Vater Jesu Christi.

Februar - Sorgen oder Suchen?

„Sorgen oder Suchen?“ – Deine Entscheidung, wie du lebst? Jesus stellt die Weichen: „Sorgt nicht … sucht zuerst das Reich Gottes.“ (Mt 6,25.33). Du nimmst wahr, welchen Unterschied der Blick weg von der Sorge und hin auf den „Gott in Aktion“ macht. Heilungsgeschichten und verschiedene Begegnungen Jesu nähren deinen Glauben: Im Reich Gottes ticken die Uhren anders. Scheinbar Ungewöhnliches wird möglich, weil Gott wirklich (da) ist. Du bist eingeladen ein neues SelbstBewusstsein zu entwickeln: Als “Salz und Licht”  beschreibt Jesus jene, die ihm folgen.

März - Horizonte des Glaubens

Glaube, was kann er? Jesus macht klar: Vertrauen ist eine Haltung, die bei der Person und Kraft andockt, die Wege und Leben öffnet. „Wenn ihr Glauben habt …“ – und er sendet seine Jünger los. Sie hören, wagen, erleben. Du spürst: Gottes Gnade kennt nicht die Grenzen deiner Möglichkeiten, sondern das Geheimnis seines Willens. Mutige Schritte könnten wirklich werden. Heilungsgeschichten und Worte vom Licht zeugen: Dein Leben ist kein Zufall. Du bist Teil seiner Bewegung. Er glaubt an dich. Er sucht dich. Du darfst bitten, suchen, anklopfen. Zeig Gott , was du willst – und entdecke wie ER ist.

April - Der Machtwechsel

Der Weg nach Golgatha. SchrittWeise geht Jesus seinen wohl schwersten Gang. „Es ist vollbracht“, wird er rufen. Ein Satz, der alles verändert. Die Macht der Sünde ist gebrochen. Der Machtwechsel vollzogen. Ostern ist der Wendepunkt der Weltgeschichte. Deiner Geschichte. Meiner Geschichte. Wir können unser Leben unter neuen Vorzeichen und in seiner guten Realität zu leben. Die Begegnungen Jesu mit drei seiner Jünger nehmen uns mit. Zwischen Zweifeln und Glauben entsteht der Funke des Heiligen. Der Raum für ewiges Leben ist eröffnet. Gottes Reich ist “Hier und Ewig”. Gott wird wirklich. Wir dürfen auch.

Mai - Von Geheimnissen des Himmelreichs

Die Zeit nach seiner Auferstehung und vor der Himmelfahrt nutzt Jesus für weitere Lehren über das Reich Gottes (Apostelgeschichte 1,3). Sein zentrales Thema, auch für uns im Mai. Wir tauchen in seine Gleichnisse ein – Bilder voller Dynamik. Worte voller Kraft: „Euch ist’s gegeben, die Geheimnisse des Himmelreichs zu erkennen“, spricht er (Matthäus 13,11). Gottes Wirklichkeit ist verborgen gegenwärtig. Es gilt: Wer sucht, wird finden. Wer hört und versteht, gleicht einemHausherrn, der Schätze hervorholt – alte und neue. Vor seiner Himmelfahrt führt Jesus seinen Stellvertreter ein: den Heiligen Geist. Er wird uns Jünger und Jüngerinnen erinnern, leiten, vorbereiten. Wir bleiben des Weges: Gottes Reich bleibt kein fernes Ideal. Gott schafft die Voraussetzungen für unser Zusammenspiel mit ihm. Wunderbar.

Juni - der interaktive Lebensstil

Pfingsten. Die Kraft aus der Höhe kommt. Standleitung in die Schaltzentrale des Himmels ist fortan möglich. Jesus steckt erstaunliche Erwartungshorizonte: „Größere Werke werdet ihr tun.“ Er setzt auf dich und mich. Er sendet uns. Wir sind nun Bodenpersonal und Ebenbilder der Herrlichkeit? In seinem Namen treten wir auf. Umsichtig bereitet Jesus seine Jünger auf die Basics zum Überleben in einer turbulenten Welt vor: vergeben, beten, glauben, mit dem Übel umgehen, Feinde lieben. Alltäglich not-wendig. Andernfalls verlieren wir im Dramadreieck des Miteinanders die eigene Freiheit . Eine heilige Kunst – die Kraft aus der Höhe ist da.

Juli - Ungesehene Frömmigkeit.

Die verborgene Frömmigkeit ist dein Anker im Alltag des Lebens. Wir können nach außen nicht mehr sein, als wir im Verborgenen sind. Jesus lehrt übers Kämmerlein, linke und rechte Hände und anständiges Fasten.  Hier liegt Weisheit und Kraft: Leb nicht vor den Augen der Menschen. Leb unter den Augen des Vaters. Ruhe für deine Seele kommt von ihm. Der Resonanzraum entscheidet. Du lernst, wie geistliche Übungen Räume öffnen, diese Weise zu kultivieren. Räume, in denen Gottes Gnade wirken kann. Wer’s erkennt, wird sehen: Das Joch Jesu ist sanft. Seine Last ist leicht. Du darfst ein „junger Ochse“ an seiner Seite sein.

August - Vom Charakter und den Beziehungen

Jesus begegnet der Frau am Brunnen – persönlich, heilsam, wegweisend. Auffällig, wie individuell Jesus agiert. Pointiert spricht er an, worum’s bei ihr eigentlich geht. Ihr wie dein Charakter ist die Summe unseres Lebens, welches sich in Gewohnheiten abbildet. Seine Worte von der Kreuzesnachfolge, wahrer Größe, beherztem Dienen, Perlen werfen und verwandtschaftlichen Beziehungen stellen die Welt auf den Kopf.  Wir sind Gewohnheiten nicht ausgeliefert. Neu kann werden. Ganz wie bei Nikodemus könnte jetzt Gesprächsbedarf sein. Im Gespräch erahnst du: Charakterverwandlung ist das Werk seines Geistes. Und erkennst womöglich: du bist bereits mittendrin.

September - Reflexionen

Jesus fragt: „Wer sagt ihr, dass ich bin?“. Fragenorientiertes Führen - sehr geschickt. So lädt der September ein zum „zweiten“ Hinschauen: Durch Fragen den zweiten Blick wagen. Auf Jesus: Welche Vollmacht hat Jesus? Woher hat er sie? Wofür hat er sie?  Auf dich: Welches Bild von ihm hast du? Welches von dir?  Weitere NachFolgeWorte und Begegnungen laden ein, dein Bild von ihm und dir weiter zu klären und im Licht biblischer Geschichten deine Geschichte zu entdecken. Es deutet sich an: Je stimmiger dein Bild von Jesus, desto größer die Hoffnung, die dich trägt.

Oktober - Geduld und Miteinander

Hehre Träume und fundierte Reflexionen sind hilfreich. Geduld und Miteinander ist unverzichtbar. Jesus lehrt die Kunst des Wartens – aktiv, hoffend, vertrauend. Jesus zeigt: Miteinander ist kein Beiwerk, sondern Kern seiner Bewegung. Konflikte? Werden zur Trainingssession für ein tragfähiges und echtes Leben. Geduld? Wird zur Haltung, die weit trägt und nicht alles sofort will. Achtsamkeit ist unterwegs gefragt, um die Stolpersteine des Lebens zu umgehen. Gemeinsam kann’s gehen und schrittweise. Alles andere wäre Ungeduld - und für uns vermutlich zu schnell.

November - Vollmacht und Ewigkeit

Seine Vollmacht und Ewigkeit mitten im üblichen Novemberblues? Der November bringt möglicherweise dunkle Tage, aber helle Perspektiven. Jesus sagt: „Mir ist gegeben alle Macht im Himmel und auf Erden.“ Nicht um sich zu highlighten, sondern um uns zu zeigen: In meiner Vollmacht habt ihr eure Kraft. Mitten in der Vergänglichkeit leuchtet die Ewigkeit. Schon jetzt – und erst recht in Ewigkeit. Du entdeckst, inwiefern deine GlaubensSchritte und deine Vergebungsbereitschaft eigentlich Vertrauens- und Perspektivfragen sind. Und erinnerst dich: Seine Vollmacht eröffnet unsere Dynamik. Gott ist längst dabei unsere Welt umzugestalten, selbst wenn es „zwischendurch“ anders wirken kann und der Novemberblues erklingen sollte.

Dezember

Letzte Dinge: Wie wäre es thematisch mit Geld, Besitz und Sicherheit? Im Advent erwarten dich Möglichkeiten zur Besinnung: Wofür ist Geld gut? Welche Rolle spielen ewige Perspektiven? Was hat bleibenden Wert? Und dann endlich auch die Ich-Bin-Worte Jesu. Acht Tage, die den Blick auf den Mann schärfen, dessen Worte dich ein Jahr begleitet haben. Er ist das Alpha und das Omega. Das Jahr mag enden. Er wird bleiben. Ein guter Moment zum Schluss des Weges mit den JesusWorten zurückzublicken und zu schauen: Was war da eigentlich alles in diesem Jahr mit ihm und seinen Worten?

SCHLUSSWORT

Vom Hören, Denken und Handeln

 Jesus führt dich uns mit seinen Worten in ein neues Denken und so in neue Handlungsmöglichkeiten (vgl. Römer 12,1-2). Für diesen Weg ist das Andachtsbuch „Folge mir nach“ ein hilfreicher Begleiter:

  • Jeden Tag ein heiliger Raum.

  • Jeden Tag ein weiteres Häppchen aus seiner Schatzkammer.

  • Und in der Summe der Tage seine Gelegenheit, uns in LebensWeise heimisch werden zu lassen.



Du willst den möglichen Impact steigern?

Starte deine Runde

Wie im Sport, so im Leben: Ich bleibe dran, wo ich gemeinsam unterwegs bin.

Das Kleingruppenformat „Die Runde“ ist so konzipiert, dass ihr ohne viel Vorbereitung jede Woche gemeinsam hinschaut:

  • Welche Worte hat Jesus dir gesetzt?

  • Welche Denkprozesse hat er in dir angestoßen?

  • Zu welchen GlaubensSchritten hat er dich gerufen?

Die Runde ist eine Gemeinschaft, um miteinander in der Suche nach dem Reich Gottes unterwegs zu sein und euch unterwegs im Jahr gegenseitig zu ermutigen und zu beraten.

Was ist eine Runde?

Tools für deine Nachfolge

In den Tools für deine Nachfolge findest du

  • den 72.kreis – eine einfache Hilfe für deine wöchentliche Reflexion – und

  • eine kleine Canvas für die „springenden Punkt deines Jahres“.

Damit hältst du Woche für Woche fest, was dir wichtig wird und blickst am Ende des Jahres zurück und siehst aus der Vogelperspektive, welchen Lauf Jesus mit dir persönlich gemacht hat.

Im E‑Book „Ein Schritt weiter - der Leitfaden“ erfährst du, wie du diese Tools praktisch einsetzt – allein oder gemeinsam mit deinen Weggefährtinnen und Weggefährten im Kleingruppenformat der Runde.

Zu den Tools


Eine begleitende Predigtreihe

In der Predigtreihe „Jesus nachfolgen heute“,

  • tauchst du in weitere Zusammenhänge und Perspektiven für deine JesusNachfolge ein

  • und begegnest 5 Zeugen aus der JesusBewegung

  • und ihren Gedanken, die biblisch fundiert und im Alltag erprobt sind

Die Predigtreihe werden wir sukzessive ab Ende Dezember veröffentlichen,  

Zur Predigtreihe